Indoor Whirlpool – Isolation, Dämmung, Raumtemperatur, Technik

Feuchtigkeit beim Indoor Whirlpool kann den Spaß verderben

Bei einem Indoor Whirlpool ist es ganz anders als beim Aussenwhirlpool wo durch Verdunstung das Wasser an die Luft abgegeben wird. Ein Whirlpool im Hausinneren, also ganz gleich ob eine Luxus Premium Badewanne von Victoria & Albert oder eine aus dem Baumarkt, jeder Indoor Whirlpool wird Feuchtigkeit absorbieren und deshalb sollten Sie bei der Planung mit uns Hand in Hand die Umgebung des Wellnessraumes detailliert durchsprechen. Bei entsprechend warmen und feuchten Klima ist das Risiko einen Schimmelbefall zu erleiden sehr hoch und wir empfehlen dann in Zusammenarbeit und Planung einen entsprechenden prophylaktischen Schutz zu bedenken. Auch ein wichtiger Punkt ist die Technik des Innen Whirlpools, denn nicht jeder Hersteller hat die entsprechende Technik um Langlebigkeit zu garantieren.

Die klassische Fehlannahme

Um Ihren neuen Indoor Whirlpool ausgiebig genießen zu können und das auch noch nach ein paar Whirleinheiten, sollten Sie unbedingt gewisse Grundlagen vorbereitet haben. Die Annahme dass nach dem Whirlen in der Badewanne nur gelüftet werden muss und danach die Heizung hoch ist klassisch, klassisch falsch. Das Kondensat wird sich an die Decke, an Ihren Wänden und Fenstern absetzen, da die Luft durch die erhöhte Temperatur mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als üblich und üblich sind bei Wellnessbereichen gerne mal 30 Grad Celsius. Folgendes passiert, wenn nun der Raum gelüftet wird. Es gibt hier einen gewissen Taupunkt den man auch aus dem Kühlschrank kennt, wenn Sie dort etwas entnehmen und sich Feuchtigkeit an diesem Objekt bildet.
Würden Sie nun einfach warten bis das Objekt die gleiche Temperatur hat wie der Raum, so wäre das Kondenswasser, also die Feuchtigkeit weg. Genau das passiert auch beim Indoor Whirlpool in seiner Wellness-Oase. Somit ist das Ziel, dass der Raum keine kühlen Stellen bekommt, wie z.B. durch das Lüften des Raumes.

Was ist gewünscht bei einem Wellnessraum mit Indoor Jacuzzi®

Dadurch dass die Raumtemperatur relativ hoch ist, sollten Decken, Wände die gleiche Temperatur haben wie der Raum selbst, denn wenn es keine kühlen Flächen und Orte gibt, kann auch kein Schimmel entstehen. Also sollte der Wellnessbereich im Keller sein, und wir eine Temperatur von 29 Grad wünschen, sollte es nirgends kälter als 26 Grad sein.

So müssten wir hier entsprechend isolieren mit Wärmedämmplatten und zwar so, dass die Feuchtigkeit nicht in das Isolationsmaterial eindringen kann. Nachträglich ist eine Isolation bautechnisch eine Herausforderung da wir nur an der Wandinnenseite isolieren können. Das Problem ist die Kondensation, die nicht nur am Dämmmaterial oberflächlich sondern auch einziehen kann und dann dort feucht wird und feuchte Wände kann man bei einem Wellnessparadies wohl kaum gebrauchen.

Wie einfach und kostengünstig umsetzen?

Unser Feuchtraum im Keller wie im Beispiel hier wird nachträglich gedämmt und das mit einer Alu-Dampfsperre. Das Resultat ist eine Verhinderung der Diffusion von Wasser an und in das Mauerwerk. Die Temperatur bleibt so hoch, dass Kondenswasser keinen Weg finden wird. Die Sperre muss aus Aluminium sein, andere Folien sind minderwertiger Qualität. Sparen Sie bei diesem Vorgehen nicht, auch nicht durch Trennwände oder dergleichen. Sollte Ihr Wellnessraum sehr groß sein, haben Sie letztlich mehr Arbeit vor sich, oder suchen Sie sich einen anderen, kleineren Raum für Ihren Indoor Whirlpool.

Sicher im Sattel mit dem Indoor Whirlpool

Befolgen Sie diesen Plan, auch gerne mit uns zusammen und Sie werden viel Freude mit Ihrem Whirlpool für Innen haben. Wenn Sie eine übliche Aussendämmung haben verwenden Sie für die Wärmedammung im Inneren bitte 5 cm. Sollten Sie schon feuchte Wände haben, weil von Aussen die Feuchtigkeit drückt, sind dickere Dämmwände zu versehen. Natürlich gilt das auch für die Decke. Damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, welche Stärke Sie verwenden sollen, so kann man sagen, dass bei gar keiner Außendämmung 10cm als Innendämmung zu wählen wären.

Nichts vergessen, auch nicht die Fenster

Damit Ihr Whirlpool auch keinen Ausfall erleidet in seinem Wellnessparadies sollten Sie Fenster und die Rahmen ebenso entsprechend gedämmt haben. Die Rahmen sind die, die häufig nicht so gedämmt sind – bitte achte Sie darauf, dass das bei Ihnen nicht so ist. Sie haben vielleicht einen Metallrahmen oder andere kühlere Materialien? Diese kann man auch an kälteren Tagen temperieren, damit sie ja kein Kondenswasser bilden. Sie sind nun bestens vorbereitet. Dies kann natürlich auch mit einem klassischen Outdoor Whirlpool in die Tat umgesetzt werden. Jedoch sollten Sie dies baulich berücksichtigen, denn die Outdoor Whirlpools sind oftmals sehr groß, größer als die Türen es erlauben. Wenn Sie nun nach dem Whirlgang einmal auf Durchzug stellen und 10 Minuten lüften für Frischluft ist das ideal. Sollte dies nicht möglich sein, so können Sie auch einen Raumentfeuchter oder Luftentfeuchter auf 50-60 Prozent stellen, was ideal ist für einen Wellnessbereich bei circa 28-31 Grad celsius.